LICHTHOF Theater

Das LICHTHOF Theater Hamburg
Als erstes und bisher einziges Hamburger Off-Theater erhielt das LICHTHOF Theater 2008 den begehrten Pegasus Preis für Hamburger Privattheater. Die unabhängige Jury würdigte den „Mut zum Risiko, das vielfältige Spektrum der Formate, sowie die auffallende Professionalisierung und kontinuierliche Nachwuchsförderung“ dieser Bühne.

Diese Beschreibung trifft die Programmatik des LICHTHOF Theaters auch noch heute:
Mut zum Risiko braucht es nach wie vor, um sich als eine der führenden Spielstätten für  professionelles freies Theater in Hamburg, aber auch als Aufführungsort für bis zu acht Eigenproduktionen pro Spielzeit zu behaupten. Und um immer wieder aufs Neue eine breite Öffentlichkeit auch für außergewöhnliche, zeitkritische Themen und neue ästhetische Formate zu
interessieren.

Ein Schwerpunkt der inhaltlichen Arbeit ist die kontinuierliche Entwicklung des künstlerischen Bühnennachwuchses. Das LICHTHOF ist und war Startpunkt und Experimentierfeld für viele Künstler, die mittlerweile in größeren Strukturen arbeiten.

TUSCH-Partner ist das LICHTHOF bereits seit sieben Jahren, im Moment läuft also die vierte Partnerschaft (mit der Stadtteilschule Bahrenfeld). Ziel der TUSCH-Arbeit war immer, vitale Themen der Schülerinnen und Schüler ästhetisch aufzugreifen. Dabei entstanden oft fächer-, jahrgangs- und/ oder klassenübergreifende Projekte. Der Einsatz von freien Künstlerinnen und Künstlern in der TUSCH-Arbeit ermöglicht es, ohne strukturelle Vorgaben von Theaterseite Projekte ganz neu zu konzipieren und aufzubauen. Dabei entstehen immer wieder für die Schule ungewohnte, aber umso fruchtbarere neue ästhetische Formate und Praktiken, die eine Schule nachhaltig bereichern, aktuell beispielsweise in der Erarbeitung von site specific-Projekten.
 

 

Stadtteilschule Rissen

Theater bringt Spaß, sowohl als Unterrichtsfach, als auch als Unterhaltung. Nur wenige Familien gehen regelmäßig ins Theater und so ist es für viele Schülerinnen und Schüler ein unbekannter Ort. Dass die Chipstüte und die Flasche Cola hier nichts zu suchen haben und dass tatsächlich die Schauspieler und Schauspielrinnen „live“ vor dem Publikum stehen, ist ihnen neu und somit fremd. Ich sehe es als wunderbare Aufgabe, den Schülern und Schülerinnen diese Welt zu präsentieren und hatte mich bei Tusch beworben, weil diese Welt durch Tusch noch näher und offener wird. Die Möglichkeit mit Schauspielern und Schauspielerinnen zu arbeiten ist einfach toll. Ganz davon abgesehen, dass man viele Berufe kennenlernen kann.

Melanie Hanszen, Stadtteilschule Rissen


Joomla templates by Joomlashine