Die Träger

 

 

 

Theater und Schule - diese beiden Institutionen passen wunderbar zusammen. Und das Programm „Theater und Schule“ bringt sie zusammen. Seit elf Jahren und mit wachsendem Erfolg.

Durch die Zusammenarbeit mit Theatern bekommen Hamburgs Kinder und Jugendliche wichtige Impulse - und können eine Menge lernen. Über Autoren und ihre Dramen. Über Geschichte und die Geschichten hinter den Theaterstücken. Über Technik und darüber, wie Theater „gemacht“ wird.

Aber sie lernen auch Dinge, die auf keinem Stundenplan stehen. Empathie und Toleranz, weil sie in andere Rollen schlüpfen und so auch mal „die andere Seite“ kennenlernen. Die Vielfalt des eigenen Ich, weil das Theater die Sinne für die eigene Persönlichkeit und das Miteinander öffnet. Teamfähigkeit, weil gutes Theater nur möglich ist, wenn alle perfekt zusammenarbeiten.

Und nicht zuletzt Disziplin, weil sie Texte lernen, weil sie Schritte verinnerlichen müssen, weil sie auch mal das eigene Befinden vernachlässigen müssen – the show must go on!

Im Zusammenspiel mit professionellen Theatermachern gelingt so ganz nebenbei mit Begeisterung und Leichtigkeit, was Pädagogen in Mathe oder Deutsch nicht „verordnen“ können. 

Dieses Zusammenspiel ist wichtig und wertvoll. Deshalb ist auch das Programm „Theater und Schule“ wichtig und wertvoll.

 

 

 

 

 

Ties Rabe
Senator für Schule und Berufsbildung der Freien und Hansestadt Hamburg

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Wir müssen rausgehen und uns ein neues Publikum suchen!“, hatte Sir Simon Rattle der Hochkultur einmal zugerufen. TUSCH geht raus zu den Kindern und Jugendlichen und sucht und findet immer wieder ein neues Publikum für die Theater. Durch seine engvernetzte Struktur und die nachhaltigen Partnerschaften, entsteht hier ein Labor für das Theater von Morgen.

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Die Attraktivität des Schulfachs Theater hat manche Gründe, aber einer steht im Vordergrund. Schülerinnen und Schüler können in diesem Fach mit allen Sinnen agieren und lernen. Sie bewegen sich, nehmen Rollen ein, laufen, sprechen oder schweigen, schlüpfen unter Masken oder in Verkleidungen, lesen, schreiben selber Texte und finden sich in Gruppen zu gemeinsamen Produktionen zusammen. Und TUSCH geht noch darüber hinaus. Theater und Schulen finden freiwillig zueinander, Klassen gehen aus ihrer Schule heraus und lernen die Welt der Theater kennen; Theaterpädagogen kommen in die Schule und werden in einem zweijährigen Turnus Partner von Lehrern und Schülern. Dieses Format ist ein Paradebeispiel für kulturelle Bildung. Schillers Einlassung, dass die Kunst eine Tochter der Freiheit ist und dass der Mensch nur da Mensch ist, wo er spielt, wird hier bedeutsam und ist keine Maxime des l’art pour l’art. Im Gegenteil.

Wer sich mit der eigenen Person, mit Lebenssituationen oder der politischen Wirklichkeit kreativ, kritisch und in Bildern auseinandersetzt, kann sich selbst finden und das eigene Urteilsvermögen schärfen. Und die Kunst der Präsentation ist auf der Bühne mindestens so gut zu lernen wie in schulischen Prüfungsformaten.

Weil durch TUSCH die Schule vitalisiert wird und sich das Theater zwangsläufig mit Formen jugendlicher Weltsicht beschäftigen muss, unterstützt die BürgerStiftung Hamburg gerne das Programm Theater und Schule.

 

 

 

 

 

Ulrich Mumm

Vorstand

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Chancengerechtigkeit und zukunftsfähige Bildung sind für die Stiftung Mercator zentrale Begriffe. Wir setzen uns daher für ein Bildungsangebot ein, das qualitativ hochwertig und für alle zugänglich ist sowie zugleich kognitive, emotionale und ästhetische Prozesse einbezieht. Es geht uns also um eine Bildung, die die ganze Bandbreite von Fähigkeiten und Talenten von Schülern herausfordert - und fest im Alltag von Schule verankert ist. Kulturelle Bildung verstehen wir in diesem Zusammenhang als allgemeine Bildung im Medium der Künste.

Kulturelle Bildung ist jedoch nicht nur ein essentielles Mittel zur Persönlichkeitsstärkung. Sie bietet auch über eine "kreative Lehr- und Lernkultur" das größte Potenzial, schulisch und damit gesellschaftlich Veränderungsprozesse anzustoßen. Um das Ziel zu erreichen, kulturelle Bildung verbindlich im formalen Bildungssystem zu verankern, benötigt die Stiftung Mercator dezidiert auch die Expertise aus praktischen Projekten. Mit TUSCH haben wir die Möglichkeit erkannt, ein Projekt zu unterstützen, das schon seit Jahren sehr erfolgreich läuft und kulturelle Bildung nicht nur direkt in die Schulen zu den Kindern und Jugendlichen trägt. Es spricht darüber hinaus auch die Zielgruppe an, die wir erreichen wollen, um in Schulen nachhaltige Wirkungen zu erzielen: Lehrer, Schulleiter, außerschulische Kulturpädagogen und Künstler. Theater, als spezifische Form kultureller Bildung, kann auch Ihnen vielfältige Impulse für neue, kreative Lehr- und Lernformen bieten. 

In dieser Verschränkung von künstlerischer Praxis für Schüler und "performativen Kompetenzen" für Pädagogen liegt aus unserer Sicht der Mehrwert und der zentrale Nutzen von TUSCH für Schulen, die den Unterricht auf die Bühne und das Theater in den Unterricht bringen wollen.

Winfried Kneip

Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Mercator

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