ACHTUNG!

Im Herbst 2017 fand keine Bewerbungsphase statt. Die aktuellen TUSCH-Partnerschaften haben die Chance im Schuljahr 2018/19 ein drittes TUSCH-Jahr zu gestalten.
 
Die Bewerbungsphase für die 9. TUSCH Staffel beginnt im Herbst 2018, so dass die neuen Partnerschaften in ihre TUSCH-Kooperationen im Schuljahr 2019/20 starten werden. Auch sie haben die Möglichkeit drei Jahre die Partnerschaft aufzubauen, zu gestalten und zu verstetigen.

 

Bewerbung

Jede Hamburger Schule, an der sich ein engagiertes Team von Lehrer_innen verschiedener Fachbereiche an einer Partnerschaft mit einem Theater beteiligen möchte und an der ein verantwortlicher und verlässlicher Ansprechpartner den Kontakt innerhalb des TUSCH-Netzwerks pflegt, kann sich bewerben.

Die Bewerbungsunterlagen der laufenden TUSCH Runde können als Muster, mit Erläuterung der Bewerbungsschritte, hier downgelaodet werden: TUSCH Ausschreibung für die Partnerschaft 2016 bis 2018/19 [PDF]. Den Leitfaden für die Bewerbung 2016/18 können Sie sich gern hier anschauen. Die aktuelle Version erscheint in Kürze. 

 

Start der neunten TUSCH Staffel: Schuljahr 2019/20,

Laufzeit bis Ende Schuljahr 2021/22

Bewerbungsphase: 01. Dezember 2018 bis Frühjahr 2019

Beginn der Auswahlgespräche: Februar 2019

Die neuen TUSCH-Partnerschaften stehen fest: Mai/Juni 2019

Die Staffelübergabe findet im Juni 2019 statt.

Für das Bewerbungsverfahren hat die TUSCH Projektleitung einige Voraussetzungen, Notwendigkeiten, Gedanken und Anregungen zusammengestellt, die helfen können den Wunsch einer TUSCH Partnerschaft zu prüfen.

Das TUSCH Programm soll, abgesehen von der Theaterabeit mit den Schüler_innen, auch der Schulentwicklung dienen. Das heißt, dass einiges von dem, was hier beschrieben wird, zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht zwingend vorhanden sein muss. Wichtig ist der schulinterne Wunsch, das Programm TUSCH zu nutzen, um die eigene Schule weiter zu entwickeln und am Ende der Partnerschaft das meiste davon erreicht zu haben.

 

TUSCH Theater und Schule, Partnerschaften in Hamburg:

  • TUSCH ist ein Kooperationsmodell, in dem Schüler/innen, Künsterler/innen, Theaterpädagog/innen und Lehrer/innen zusammen arbeiten, um Theater zu machen.
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  • TUSCH heißt kreative Kollektive auf Zeit zu bilden, um Theater immer wieder neu zu erfinden.
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  • TUSCH ist ein Kunst- und Lernmodell, in dem alle Beteiligten Lernende sind.
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  • Sich für eine TUSCH Partnerschaft zu entscheiden, beinhaltet sowohl die Chance als auch das Wagnis, Entwicklungsprozesse anzustoßen, Veränderungen einzuleiten, andere oder neue Wege zu beschreiten.

 

Voraussetzungen für Schulen, die eine TUSCH Partnerschaft anstreben

Lehrerkollegium und TUSCH Beauftragte_r:

Vor einer Bewerbung sollte das Lehrerkollegium befragt werden, ob eine Partnerschaft mit einem Theater von allen Fachbereichen unterstützt wird. TUSCH betrifft nicht nur die ästhetischen Fächer, denn Theater soll in den drei Jahren der TUSCH Partnerschaft für alle Fachbereiche ein zentrales Thema der Unterrichtsgestaltung sein. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachbereiche ist eine der großen Chancen des TUSCH Programms.

TUSCH Hamburg versteht sich als Intstrument kultureller Schulentwicklung. Die TUSCH Partnerschaft kann für die Initiierung eines kulturellen Entwicklungsprozesses innerhalb der Schule genutzt werden. Über einen nachhaltigen, d.h. langfristig gut verankerten Anspruch, die kulturelle Bildung zu einem Schwerpunkt der Schule zu machen, darin sollte sich das Kollegium einig sein.

Für die TUSCH Partnerschaft und das Gelingen der Projekte ist es wichtig, den besonderen Stellenwert der Teilnahme am TUSCH Programm an die Schüler_innen und Kolleg_innen zu transportieren. Die Kooperation mit einem Theater unter dem TUSCH Logo ist eine besondere Ehre - und auch eine besondere Verantwortung.

Eine interessierte und zuverlässige Person aus dem Kollegium soll von der Schulleitung als verlässliche_r TUSCH Beauftragte/r ernannt werden. Sie/er wird die Ansprechpartner_in für alle organisatorischen Belange, Kontakte, Sitzungen, etc. sowohl für das kooperierende Theater als auch für die TUSCH Projektleitung sein. Diese_r Verantwortliche wird mit entsprechenden WAZ- Stunden (mindestens 2 WAZ) von der Schulleitung ausgestattet (dies ist Vorraussetzung für das Zustandekommen einer Partnerschaft).

Die/der TUSCH Beauftragte ist vor allem für eine gute Kommunikation zwischen den Partnern und allen Beteiligten innerhalb der Schule verantwortlich.

 

Raum

Eine TUSCH Partnerschule sollte einen Raum/Ort zur Verfügung stellen, an dem theatrale Arbeit kontinuierlich stattfinden kann und wo die Präsentation von Projektergebnissen angemessen möglich ist.

 

Der TUSCH Partner der Schule

Während der TUSCH Partnerschaft sollte die Schule dem Partnertheater Priorität vor anderen Kooperationspartnern gewähren.

Die Angebote des Partnertheaters (z.B. Probenbesuche, Führungen, Vorstellungen, Praktika) sollten kontinuierlich genutzt werden, möglicherweise auch zu ungewöhnlichen Uhrzeiten.

Die Arbeit der beteiligten Kolleg_innen und die gesamte Schule profitieren von der künstlerisch-professionellen Sicht und Arbeitsweise des TUSCH Partners. Das gilt es, bei Entscheidungen über häufig als kurzfristig empfundenen Theaterangeboten, zu berücksichtigen.

Abgesehen von einer Litfaßsäule oder anderweitiger TUSCH Visualisierung sollte das Partnertheater eine Ausstellungsmöglichkeit in der Schule erhalten und dort für aktuelle Spielpläne, Plakate oder auch Pressemitteilungen sorgen können.

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